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Job & Karriere

Einbindung ab Tag eins: Bei Schmolck in Emmendingen wird Nachwuchs großgeschrieben

„Lernen um zu bleiben“, heißt es im Autohaus Schmolck. Fast 80 Auszubildende machen bei dem Emmendinger Unternehmen derzeit eine Ausbildung oder ein duales Studium. Geschäftsführer Bernhard Schmolck schätzt die junge Generation.

 
 

Ausgebildet wird an drei Standorten: Neben dem Firmensitz des Autohauses in Emmendingen auch an den Filialstandorten in Müllheim und Vogtsburg. Schmolck versteht sich als Dienstleister rund um die Mobilität. Bei PKWs und Nutzfahrzeugen, bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, im Premium- und Mittelklassebereich. Gelernt werden können 13 Berufe und duale Studiengänge in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Lörrach, Villingen-Schwenningen und Mannheim.

Das Angebot reicht von Kraftfahrzeugmechatroniker oder Karosserie- und Fahrzeugbauer über Automobilkaufmann bis zum Kaufmann für Marketingkommunikation. Studiert werden kann beispielsweise Automobilhandel oder Angewandte Informatik.

Ohne die richtigen Fachkräfte könne man dem hohen Aufwand der Branche nicht gerecht werden. Den braucht es, um Kunden zu gewinnen und an das Autohaus zu binden, erklärt Geschäftsführer Jürgen Henninger. Deswegen setzt Schmolck auf Ausbildung. Jeder Vierte der fast 280 Mitarbeiter erhält diese Lehre und soll schon früh an das Unternehmen herangeführt werden.

Das Team beschreibt Marketingleiter Michael Gleichauf als „große Familie“. Was das heißt, zeigt ein Video auf der Webseite der Firma. Auszubildende haben dort in Eigenregie exemplarisch den ersten Tag eines Azubis mit der Kamera festgehalten. Der Neuling wird aufgenommen, herumgeführt und mit den Abläufen vertraut gemacht. Am Schluss wird er symbolisch mit der neuen Arbeitskleidung ins Team aufgenommen.

„Alle Auszubildenden werden vom ersten Tag an im Echtbetrieb eingebunden“, berichtet Bernhard Schmolck. So finde man schnell seinen Platz. Und die Verantwortlichen wissen am Ende der Ausbildung, wo die Stärken ihrer Nachwuchskräfte liegen. So könne jeder da eingesetzt werden, wo er sich am besten einbringen kann.

„Bei uns heißt es lernen, um zu bleiben“, betont Gleichauf, selbst ehemaliger DHBW-Student bei Schmolck. Die Firma baue auf ihre Auszubildenden und fördere sie. „Sie sind die Zukunft“, sagt Jürgen Henninger.

Um die passenden Kandidaten zu finden, wird über die Homepage, Social-Media-Kanäle oder Anzeigen in Schülerzeitschriften wie dem f79 geworben. Auch auf nahezu allen Jobmessen der Region ist Schmolck zu finden – sogar im Elsass. Zudem organisiert das Autohaus mit der Stadt Emmendingen die „Emmendinger Nacht der Ausbildung“. Auch drei französische Jugendliche haben bereits einen Ausbildungsvertrag im Autohaus unterschrieben.

International ist bei dem Autohaus auch der Slogan: „Schmolck your Life“. Passend dazu gibt es einheitliche Kleidung für Azubis bei Ausbildungsveranstaltungen und beklebte Fahrzeuge. Die fahren bis in Schulen: Ausbildungsbotschafter des Hauses werben vor Ort für das Handwerk und Schmolck.

Wichtig ist auch der Zusammenhalt. Beim Azubitag im Haus werden die zukünftigen Auszubildenden und Studierenden noch vor dem ersten Arbeitstag mit ihren Familien in den Betrieb eingeladen. So können sie gemeinsam die zukünftigen Vorgesetzten und den Arbeitsplatz kennenlernen. Zudem gibt es regelmäßige Azubi-Ausflüge mit der Geschäftsleitung. Zuletzt zur Badischen Zeitung.

 

 

 

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