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Schule & Projekte

Digital und Modern: Wie Freiburg den Schulalltag optimieren möchte

Überarbeitete Lehrer, in die Jahre gekommene Schulgebäude, fehlende Technik. Durch wachsende Einwohnerzahlen drängen immer mehr Schüler in die sowieso schon überfüllten Klassenzimmer Freiburgs. Das Rathaus plant deswegen umfassende Investitionen.

 
 

Modernisierung und Sanierung, das steht laut dem Schulentwicklungsbericht 2018 des Rathauses an erster Stelle. Die steigenden Schülerzahlen lenken den Fokus zudem auf den Ausbau der Schulgebäude. An vielen Grund- und weiterführenden Schulen ist der Anbau weiterer Klassenzimmer geplant. Auch Maßnahmen wie mehrzügige Klassenstufen sollen dem Platzmangel entgegenwirken. Die ersten Bauarbeiten starten Ende 2018.

Ein hoher Ausbildungsstandard ist das Ziel. So möchte Freiburg besonders an Berufschulen die organisatorischen und technischen Bedingungen dem modernen Arbeitsleben anpassen. Die Technisierung des Schullebens wird außerdem auf naturwissenschaftliche Lehrräume ausgeweitet, um den Qualitätsanspruch der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) optimal zu erfüllen.

Aber auch die Kleinen sollen nicht zu kurz kommen - die Schulkinderbetreuung wird stark ausgebaut. So sollen bis 2021 alle Grundschulen über ein ganztägiges Betreuungskonzept, inklusive Ferienangeboten verfügen. Was Betreuung angeht, so möchte Freiburg besonders Kindern verstärkt entgegenkommen, die im Unterricht sonderpädagogisch begleitet werden müssen. Ergänzend zu Haupt- und Werkrealschulen nehmen deswegen auch immer mehr Realschulen geistig oder körperlich beeinträchtigte Kinder auf.

Zudem soll die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler durch zahlreiche schulinterne Projekte gestärkt werden. Die Angebote erstrecken sich von Leselernpatenschaften und Bibliotheken der Kulturen, über die Hector-Kinderakademie und das Freiburg Seminar, bis hin zur Schulprojektwerkstatt, die Theater, Spiel und Spracharbeit vereint.

Um Chancengleichheit zu gewährleisten, übernimmt die Stadtverwaltung für finanzschwache Familien die Kosten für Schulkinderbetreuung und Ferienangebote. Zudem gibt es eine Geschwisterermäßigung. Für diese Leistungen wendet die Stadt jährlich rund 1,7 Millionen Euro auf.

Der Bildungsfonds für nachhaltige Entwicklung ist mit einer Fördersumme von 40.000 Euro ausgestattet worden. Die Stadt bezuschusst damit Projekte, die kulturelle, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigen.

Die Seite www.freiburg.de/bildungspaket informiert über alle Projekte und vermittelt Kontakte zu Anbietern.

 

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