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Spiel & Spass

Die f79-Computerspiele des Jahres

Jagende Hexen, heldenhafte Kommandanten, übersinnliche Studentinnen - Videospiele fesseln Millionen junge Menschen. Doch die Zahl der Games ist groß. Zwei f79-Autoren stellen euch deswegen ihre drei aktuellen Favoriten vor: The Witcher 3, Star Craft II und Life is Strange.

 
 

Star Craft II: Legacy of the Void

Kämpfe für deinen Planeten


Star Craft II ist eines der besten Spiele seines Genres. Vorweg gesagt: Legacy of the Void ist das letzt Spiel der Star-Craft-II-Reihe. Es ist aber nicht notwendig die Vorgänger gespielt zu haben. Alles wird im Spiel erklärt. Star Craft ist ein Sci-Fi-Echtzeit-Strategiespiel. Man spielt keinen namenlosen Kommandanten, sondern Artanis, den Anführer der Protoss. Die Protoss sind eine der drei Rassen in der Galaxis. Am Anfang der Geschichte wird versucht, den Heimatplaneten der Protoss zurückzuerobern. Das geht aber schief und Artanis muss sich einer neuen Bedrohung stellen.

Was Star Craft II gut macht, sind die toll erzählte Geschichte mit vielen Videosequenzen und die abwechslungsreichen Missionen. Abseits der Missionen kann man auf seinem persönlichen Raumschiff mit der Besatzung reden und die verschiedenen Einheiten verbessern. Ein weiterer großer Teil des Spieles ist der Mehrspieler- und Kooperativmodus. Darin kann man gegen seine Freunde spielen oder miteinander gegen den Computer antreten. Leider fehlt es dem Kooperativmodus etwas an Umfang. Fazit: Star Craft II ist in absehbarer Zeit das letzte große Echtzeitstrategiespiel aber dafür auch eines der Besten.


Autor // Nils Haaser
Bewertung // 8 von 10 Punkten
Spielzeit // 20 Stunden (Einzelspieler)
Entwickler
// Blizzard Entertainment (2015)
Genre
// Echtzeitstrategie
Preis // 39,99 Euro
Altersfreigabe // ab 12 Jahren

 

Life is Strange

Rette die Welt

Bei Life is Strange schlüpft man in die Rolle von Max Caulfield. Die 18-Jährige kehrt nach vielen Jahren in ihren Heimatort Arcadia Bay zurück, um dort Fotografie zu studieren. Eines Tages beobachtet sie auf der Schultoilette wie ein Mitschüler ihre ehemals beste Freundin Chloe Price erschießt. In diesem Moment stellt sie fest, dass sie die Zeit zurückzudrehen kann. Dadurch kann Max Chloe retten. Sie wird aber von Visionen geplagt, in denen Arcadia Bay von einem Tornado zerstört wird. Gemeinsam mit Chloe versucht sie die Katastrophe zu verhindern.

Das Fesselnde an Life is Strange ist, dass der Spieler aktiv den Verlauf des Spiels beeinflussen kann. Jede Entscheidung, die bei Dialogen und Handlungen getroffen wird, hat Auswirkungen auf die Geschichte. Hilfreich hierbei ist die „Rückspulfunktion“, die es dank Max’ Fähigkeit gibt. Mit ihr können Entscheidungen rückgängig gemacht und ein anderer Weg gewählt werden.

Life is Strange erzählt eine emotionale und fantasievolle Geschichte und ist voller interessanter Figuren. Um das ganze Potenzial des Spiels auszuschöpfen, lohnt es sich jede Ecke der Spielwelt zu erkunden. Mit der Figur von Max, die sich mit nervigen Mitschülern und verständnislosen Erwachsenen rumschlagen muss, kann sich jeder Jugendliche identifizieren. Auffällig ist der gute Soundtrack, der die Handlung perfekt untermalt. Ärgerlich ist nur, dass die Grafik die Figuren etwas steif und emotionslos erscheinen lässt.

Autorin // Inka Schönfeld
Bewertung // 8,5 von 10 Punkten
Spielzeit // 15 Stunden
Entwickler
// Dontnod Entertainement, 2016
Genre // Abenteuer
Preis // 19,99 Euro
Altersfreigabe // ab 12 Jahren

 

The Witcher 3: The Wild Hunt

Werde zum Hexer

The Witcher 3 ist ein zum Verlieben. Es gibt kaum ein Spiel, das den Spagat zwischen einer frei begehbaren Open World und Story so gut meistert wie The Witcher. Man schlüpft in die Rolle von Geralt von Riva, einem Hexer. Als Hexer sucht und jagt man als Spieler alle möglichen Arten von Monstern. Auf Grund ihrer Mutationen (zum Beispiel Katzenaugen) werden sie von den meisten Menschen geächtet, aber toleriert, solange sie ihre Arbeit verrichten. Geralt ist auf der Suche nach seiner alten Freundin Yennefer, die ihn zum Kaiser Emhyr bringt. Der trägt ihm auf, seine Tochter Cirilla zu finden. Cirilla wurde von Geralt groß gezogen und wird wegen ihrer Fähigkeiten von der Wilden Jagd verfolgt.

Die größte Stärke von The Witcher 3 ist jedoch die vollgepackte Spielwelt, an jeder Ecke gibt es was zu tun. Jeder Auftrag hat seine eigene gute Geschichte mit spannenden Charakteren. Die Atmosphäre ist wegen der detaillierten Welt und der extrem guten Grafik sehr dicht. Nur das Charaktersystem könnte etwas umfangreicher sein, hier wurde eindeutig Potenzial verschwendet. Fazit: The Witcher 3 ist ein riesiges, wunderschönes und spannendes Spiel und beschäftig einen wochenlang. Ein Meisterwerk.


Autor // Nils Haaser
Bewertung // 9,5 von 10 Punkten
Spielzeit
// mindestens 50 Stunden
Entwickler
// CD Projekt (2015)
Genre // Action-Rollenspiel
Preis
// 59,99 Euro
Altersfreigabe // ab 18 Jahren

 

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