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Leichter Freunde treffen: Freiburger entwickeln Cliq-App

Freunde treffen ohne verabredet zu sein. Das möchten Vincent Franck und Antoine Broudeur möglich machen. Die 23 Jahre alten Freiburger entwickeln die App Cliq. Damit kann man weltweit kostenlos in Locations einchecken. Facebookfreunde sehen somit, wo man sich gerade befindet. Das spart nervige Warterei, sagen die zwei Studenten. Anfang März soll die kostenlose App auf dem Markt sein.

 
 

Stop texting, start living lautet das Cliq-Motto. Die Idee zur App kam Vincent Franck vor rund einem Jahr. Konrekt wurde es im Dezember: Als er mit seinem Kumpel Antoine Broudeur (23) in einem Freiburger Pub saß und keine Kollegen für die weitere Abendplanung erreichte, war ihnen klar: Sie wollen das Problem mit einer App lösen.

Schließlich komme es
immer wieder vor, dass Leute nachts nicht zu erreichen sind: weil sie in einem Club keinen Empfang haben, oder nicht aufs Handy schauen, oder es nicht hören. Auch in WhatsApp-Gruppen gingen Nachrichten immer mal wieder unter, sagt Franck. Man gehe genervt nach Hause, obwohl Freunde vielleicht um die Ecke sind. Davon wisse man aber nichts. Bisher.

Die kostenlose App soll das Problem
lösen: Wer spontan Leute treffen möchte, kann auf der simpel gehaltenen Cliq-Landkarte in Locations einchecken. Die sind mit einem gelben C markiert. Der Standort einer Person ist dann für alle Facebookfreunde auf Cliq sichtbar. „So kann man Leute treffen, ohne sich zu verabreden“, sagt Franck. Ohne Hinundherschreiben oder telefonieren. Ohne zu warten.

 

 

Sogar im Funkloch können Kontakte sehen, wo man gerade ist. Denn in Locations kann man sich einloggen, schon bevor man da ist. Also zum Beispiel: Von 20 bis 22 Uhr im Schlappen. Von 23 bis 0 Uhr Uhr beim McDonald’s. Und von 0.30 Uhr bis 3 Uhr im Kagan. Dabei gibt man eine geschätzte Verweildauer an, die jederzeit aktualisiert werden kann. Die GPS-Funktion des Handys muss dafür nicht aktiviert sein.

Die englischsprachige App funktioniert weltweit. Alle auf Google gelisteten Locations sind dort automatisch verzeichnet. Vom Bäcker übers Restaurant bis zur Tankstelle. Von Freiburg bis Freetown. Ein Karlsruher programmiert die Applikation für die beiden.

Rund 5000 Leute müssten sie downloaden, damit das System funktioniert, sagen Franck und Broudeur. Als Werbung haben sie Sticker drucken lassen und setzen auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Die ersten Reaktionen im Freundeskreis seien sehr positiv.

Die simple gestaltete Applikation mit dem gelben C soll Ende Februar oder Anfang März für Android kostenlos verfügbar sein. Rund eine Woche später auch im Apple-Store. Alle News dazu gibt es auch auf der Facebookseite von Cliq.

 

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