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Musik & Medien

Genetikk im Tollhaus: dicke Show, dünne Texte

Die Rapper Genetikk waren am 29. März in Karlsruhe im Tollhaus. Die vermummten Saarländer präsentierten ihr Album "Fukk". f79-Autorin Sofia Lösch hat sich das vorletzte Konzert der aktuellen Tour reingezogen. Und berichtet mit gemischten Gefühlen. Gefehlt hat der "alte Shit".

 
 

Mit beeindruckendem Bühnenbild zeigen Genetikk eine künstlerische Weiterentwicklung im Gegensatz zu ihrer vorletzten Tour. Aus roten Backsteinen, Wellblech und Blechtonnen schaffen sie eine düstere Atmosphäre - passend zum neuen Album. Rizmo am DJ-Pult, oben auf einem kleinen Backsteinhaus mit Blick auf die ganze Menge. Unten - Karuzo, die Stimme von Genetikk, zusammen mit Sikk, Cicco und Mojo, die ihn supporten.

Die neuen Songs sind musikalisch auf einer Höhe mit den alten, jedoch sind die Texte eher einseitig. Im Gegensatz zum letzten Album geht es meist nur um Drogen, Frauen und den unendlichen Reichtum der Saarbrückener Rapper.

Für große Fans des neuen Albums war die Show jedoch perfekt, da fast jeder Song gespielt wurde. Doch Fans, die schon länger dabei sind warten vergeblich auf den "alten Shit". Das Medley aus alten Liedern kann das Bedürfnis nach dem alten Flow nicht stillen.

Schon nach nur einer Stunde mussten die Fans um eine Zugabe bitten. Etwa 20 Minuten spielten sie noch bevor das Konzert auch schon wieder vorbei war. Mit einer Autogrammstunde gelang den Jungs trotzdem ein gelungenener Abschluss.

 

 

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Kommentar(e) (1) »

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