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Musik & Medien

K.I.Z. in Freiburg: Weltuntergang und ein Panzer

Provokant, provokanter, K.I.Z.. Die Rapper aus Berlin haben am Samstag in der Sick Arena in Freiburg gerockt. Mit einem Bühnenbild im Militär-Style und Maschinenpistolen schafften sie eine beißend-ironische Atmosphäre. Das passt zu ihrem Album "Hurra die Welt geht unter". f79-Autorin Sofia Lösch war ganz vorne dabei.

 
 

Man kann nicht meckern, die K.I.Z.-Jungs haben für die Tour nur die besten Lieder rausgesucht. Es wurden fast alle Klassiker - alt wie neu - gespielt. "Hurra die Welt geht unter", "Ein Affe und ein Pferd", "Spasst" und "Was würde Manny Marc tun" durften da nicht fehlen. Kein Aufwand war zu groß, um die düster-sarkastische K.I.Z.-Welt auf die Bühne zu bringen. DJ Craft bediente das Mischpult oben auf einem Panzer. Links und rechts von ihm standen große Statuen der vier Rapper.

Maxim rappte einmal nur mit einer Windel bekleidet und blutverschmiert - hinter ihm eine Frauenpuppe in gewagter Pose. Beim Song "Wir" hingen alle drei wie Götter von der Decke.

Ein beinahe sentimentaler Abschluss des Konzerts gelang ihnen mit dem Track "Hurensohn", der mit der Melodie von Michael Jacksons "We are the World" richtig melodisch klingt. Der emotionalste Moment des Konzerts: als alle die wenigen Zeilen dieses Liedes gemeinsam sangen.

Auch wenn K.I.Z. machen zu provokativ sein möge, das Konzert war mehr als gelungen, die Stimmung überragend. K.I.Z., ihr seid herzlich eingeladen wiederzukommen.

 

 

 

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