Drucken

Musik & Medien

CD-Besprechung // Lady Gaga - Born This Way

Halb Mensch, halb Motorrad. Das Zwitterwesen "Born This Way" bestehend aus Eurodisco-Trash, Elektro-Rock und Rockisten-Rock gefällt unserem CD-Experten Hudin Causevic nur mit Abstrichen.

 
 

„Mother Monster“ Lady Gaga meldet sich mit „Born This Way“ eindrucksvoll zurück: Nicht einmal eine Woche nach dem Erscheinungstermin war das neue Album der Pop-Diva bereits in über 20 Ländern auf Platz Eins der iTunes Charts. Spätestens damit beweist die Dame wohl endgültig, dass sie nicht mehr aus dem Pop-Business wegzudenken ist. Ist die Scheibe aber tatsächlich eine der wichtigsten Platten des Jahres, oder springen die Leute derzeit einfach nur gerne auf den vollgasfahrenden Gaga-Zug auf? Das Ticket für die Fahrt ist billig, und spricht mit teilweise gefühlvollen und eingängigen Songs die breite Mainstream-Masse an. Nun bleiben die vielen restlichen Songs auf der Platte, die versuchen, dass nächste Level der Gaga-ness zu erreichen. Das schaffen sie auch, hören sich aber oftmals schrecklich an. Doch den Fans ist das egal. Allein die Tatsache, dass wenn Lady Gaga eine neue Single wie etwa ,,Judas’’ auf Markt bringt, diese tausende guter Rezensionen bekommt, obwohl an der Qualität des Songs zu zweifeln ist, zeigt wie stark die Fans zu ihrer Lady halten.


Born This Way flaniert mit billigen Diskobeats und musikalischen Refrains durch die Popkultur-Landschaft und macht auf besonders, aber in Wirklichkeit macht Lady Gaga nichts anderes als andere Künstler vor ihr. Nur dass diese fast kein Mainstreamer kennt, und daraus den Entschluss zieht, die Gaga bringt mit dieser Platte was Neues. Erfolgsmäßig kann sich ,,Born This Way’’ durchaus neben „The Fame Monster“ sehen lassen, dies sogar übertrumpfen. Fazit: Wer es mag!

VIDEO: Song "Judas" von "Born This Way"

 
Kommentar(e) (2)
 

Kalender

May 2012:

Sun Mon Tue Wed Thu Fri Sat
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31