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Kino & Video

Der neue Star Wars: ein wahres Spektakel

Die Jedis sind zurück: Der neue Star-Wars-Streifen "Das Erwachen der Macht" ist derzeit in aller Munde. Kürzlich hat f9-Autor Eduard Banzimir den Streifen auf dieser Seite zerrissen. Tim Scheuring sieht das ganz anders: Für ihn ist "Das Erwachen er Macht" ein wahres Spektaktel voller Gefühle und großer Schlachten.

 
 

J.J. Abrams hat mit den sechs gefeierten Vorgängern der Star-Wars-Reihe ein ziemlich schweres Erbe angetreten. Aber siehe da: Der Regisseur findet die Balance zwischen Tradition und Innovation. Soll heißen: Er führt neue Elemente ein, weicht dabei aber nicht komplett vom Altem ab. Die neuen Figuren übernehmen im "Erwachen der Macht" Funktionen der alten Helden, während diese selbst wichtige Eckpfeiler der Sternenkriegs-Saga bleiben. Der Film behält so den alten Flair und ist trotzdem weiterentwickelt.

All das, was wir an der Original-Trilogie so lieben, bekommen wir mit „Das Erwachen der Macht“ in bester Qualität neu aufbereitet. Die Menschen, Landschaften, Roboter und jede Art von Details sind schärfer und genauer. Es ist dennoch nicht so, dass sich der neue Film durch moderne Technik von den Vorgängern abhebt. Denn es gelingt Abrams, die unglaubliche und von den Fans geliebte Atmosphäre der Vorgänger wiederzuerwecken.

Gut gegen Böse: Die Sturmtruppler sind wieder mal einsatzbereit.

In Abrams Werk bekommt man überraschend tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der Personen, die zur dunklen Seite der Macht gehören. Zum Beispiel erfährt man von den moralischen Zweifeln des übergelaufenen Sturmtrupplers FN-2178, der später Finn genannt wird. Oder auch bei Kylo Ren/Ben Solo. Er zeigt immer wieder Momente in denen er sich zwischen Gut und Böse hin- und hergerissen fühlt.

"Das Erwachen der Macht" liefert uns zudem spektakuläre 3D-Weltraumschlachten, Jagdszenen auf mehreren Planeten unterschiedlicher Vegetationen (Wüste, Schnee, Tropen) und spannende Laserschwertduelle. Das alles wirkt wesentlich physischer als bei den Vorgängern von George Lucas. So bietet Star Wars die Action, die einem Mega-Budget von 200 Millionen Dollar gerecht wird, mit Spezialeffekten, die unserer Zeit gerecht werden.

Der Film ist alles andere als ein Flop, wie Eduard schreibt. Wer ehrlich ist, weiß: Die Erwartungen an den Film wurden komplett erfüllt.

Info


Der Kommentar zum Film von Tim ist im Rahmen eines einwöchigen Schreibworkshops an der Freien Christlichen Schule in Freiburg-Landwasser entstanden. Dabei haben 18 Schüler unter Leitung der f79-Redaktion die Grundlagen journalistischen Schreibens gelernt und eigene Beiträge verfasst. Diese werden in den kommenden Wochen auf f79.de und im gedruckten Heft veröffentlicht. Das nächste Magazin erscheint im März.

Wie war der Film nun? Gut oder schlecht? Eine Umfrage unter jungen Freiburgern lest ihr in Kürze auf www.f79.de

 
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