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Job & Karriere

„Keine Eins in Mathe“: Vivien und Vanessa werden Finanzassistenten bei der Sparkasse

Schon seit jungen Jahren kennen Vanessa Fallet und Vivien Fischer die Sparkasse. Heute machen sie dort ein Ausbildung als Finanzassistentin. Die beiden 20-Jährigen sind begeistert von den vielen Möglichkeiten und sehen glänzende Perspektiven. Hin und wieder werden sie auch privat zur Finanzberaterin.

 
 

„Ich hatte schon als Kind ein Konto bei der Sparkasse“, schwärmt Vanessa. Banken und Finanzen hätten sie schon immer interessiert. Nach dem Wirtschaftsgymnasium war also schnell klar, wohin die Reise geht. Sie schrieb eine einzige Bewerbung und wurde genommen. Bei der Sparkasse. Ähnlich ging es Vivien, die ebenfalls im zweiten Jahr ihrer Lehre ist. Schon als Kind sei sie auf dem Weltspartag gewesen. Nach dem Schulabschluss habe sie sich auf der Jobstartbörse informiert und dann beworben. Mit Erfolg.

Nur ein Jahr später stand Vivien erneut am Sparkassenstand der Jobstartbörse – doch auf der anderen Seite des Tischs. Sie informierte potenzielle Bewerber über die Möglichkeiten der Ausbildung im Finanzinstitut mit den roten Buchstaben. Dabei konnte sie viel Gutes erzählen: „Das ist sehr abwechslungsreich hier, man wird selbstständiger und selbstbewusster.“ Im Ein- oder Zweiwochentakt lernen die Azubis die 14 Ausbildungsabteilungen des Hauses kennen.

Das A und O ihres Jobs ist Kundenkontakt. Höflich sein, die richtigen Tipps geben, Ruhe bewahren, wenn mal jemand schlecht gelaunt ist. „Mich fasziniert es, zu lernen, richtig mit den Kunden umzugehen“, sagt Vivien. Sie ist begeistert von der Vielfalt der Angebote. Ständig könne man sich weiterentwickeln. Sogar bei Beratungsgesprächen für Kunden können die beiden schon mitwirken. Learning by doing, so die Devise.

Zwei Jahre dauert ihre Ausbildung. 18 Azubis sind es derzeit in ihrem Jahrgang. Eine Kollegin macht bei der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ein Duales Studium in der Fachrichtung Finanzdienstleistungen. „Alle 19 sind richtig klasse“, lobt Ausbildungsleiter Roman Ringwald. Schließlich seien das die besten der 270 Bewerber. „Die Übernahmechancen sind glänzend“, betont Ringwald. Wenn die Leistung stimme, werden alle Azubis übernommen. Gutes Personal werde in jedem Fall gebraucht: 47 Zweigstellen habe man hier. In den kommenden zwölf Jahren gehen 40 Prozent der Mitarbeiter in Ruhestand.

Vanessa und Vivien hören das gerne. Sie können sich gut vorstellen, nach der Ausbildung bei der Sparkasse zu bleiben. Doch natürlich soll es auf der Karriereleiter nach oben gehen. Deswegen möchten sie ein berufsbegleitendes Studium machen. So kann man erst zum Fachwirt, dann zum Betriebswirt aufsteigen. Die Chancen wären dann da, Geschäftsstellenleiterin zu werden. „Es kommt darauf an, wie ehrgeizig man ist“, sagt Ringwald.

Was braucht man für die Ausbildung? Neben Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und dem sicheren Umgang mit Zahlen auch ein offenes Ohr für den Kunden. Trotz Digitalisierung bleibt die persönliche Kundenberatung Kern des Jobs, sagt Vanessa. Und die Bestnote in Mathematik? „Man braucht keine Eins in Mathe “, sagt Ringwald. Rechnen sei zwar wichtig, Algebra aber nicht. Wer wisse, was sieben Prozent von 20.000 Euro seien, ist gut aufgestellt.

Für Vanessa und Vivien ist das kein Problem. Als angehende Finanzexpertinnen sind sie mittlerweile auch privat dazu gefragt. Freunde wenden sich immer mal wieder für Finanztipps an sie, berichten die beiden. Wenn sie dann nicht weiterwissen, verweisen sie einfach an ihre Bank.

Infos

Ausbildung // Finanzassistent bei der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
Dauer // 2 Jahre
Voraussetzung // Abitur
Gehalt // 1014 Euro (1. Jahr) / 1077 Euro (2. Jahr)
Ansprechpartner // Ausbildungsleiter Roman Ringwald
Telefon // 0761/215-1520
E-Mail // roman.ringwald@sparkasse-freiburg.de

 

 

 

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