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Job & Karriere

Gute Nachrichten // Mehr Lehrstellen als Bewerber im vergangenen Ausbildungsjahr

Betriebe, die mehr Ausbildungsstellen meldeten und mehr Jugendliche mit Interesse an einer dualen Ausbildung. So fasste der Geschäftsführer der Freiburger Agentur für Arbeit Boris Gourdial auf einer Pressekonferenz mit der Handwerkskammer (HWK) Freiburg und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein das abgelaufene Ausbildungsjahr zusammen. Ein erfreuliches Ergebnis.

 
 


3.942 gemeldete Berufsausbildungsstellen
verzeichnete die Agentur zum Ende des Ausbildungsjahres, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der gemeldeten Bewerber lag bei 3.425, so dass auf 100 Bewerber 115 Ausbildungsstellen kamen. Vor allem die IHK verzeichnete mit einem Plus von 7,5 Prozent ein gutes Ergebnis, der Zuwachs an Auszubildenden bei der HWK lag bei 0,7 Prozent. Vor allem die Bereiche Metall und Elektro sowie die holzverarbeitende Betriebe stellten allesamt mehr Auszubildende ein als bislang.


Auf dualen Ausbildungen liegt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels der zukünftige Fokus. Es zeichnet sich schon heute ein deutlicher Fachkräftemangel ab, der sich in den nächsten Jahren noch verstärken wird, da mehr Arbeitnehmer in die Rente eintreten als Nachwuchskräfte in den Arbeitsmarkt nachrücken. Deshalb unternehmen Firmen deutlich höhere Anstrengungen, um ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. „Jugendliche müssen früher in die Betriebe gebracht werden, und hier ausgebildet werden, ohne dass sie eine Runde auf dem Berufskolleg drehen“, sagte IHK-Präsident Steffen Auer.

Paul Baier, Präsident der Handwerkskammer pflichtete ihm bei.
Die HWK will anhand ihrer Imagekampagne vor allem zeigen, wie sich die handwerklichen Berufe technisch gewandelt haben. „Das muss noch bei den Jugendlichen ankommen.“

 
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